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Uschs Diarium  Kurts Bücher Mattias - ein Bericht Buchbesprechungen

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T H E M E N Ü B E R S I C H T

 

Usch Kiauschs Diary

"Ein Wort wird zu einem anderen Wort, ein Ding zu einem anderen Ding. Und somit funktioniert das, sagt er sich, auf die gleiche Weise wie das Gedächtnis. Er stellt sich in seinem Innern ein unermeßliches Babel vor. Da ist ein Text, und der übersetzt sich selbst in eine unendliche Anzahl von Sprachen. Sätze strömen gedankenschnell aus ihm hervor, und jedes Wort kommt aus einer anderen Sprache - tausend Zungen, die alle zugleich in ihm lärmen, und ihr Echo hallt durch ein Labyrinth von Zimmern, Fluren und Treppenhäusern, Hunderte von Stockwerken hoch. Er wiederholt. Im Raum der Erinnerung ist alles gleichermaßen es selbst und etwas anderes ."
Paul Auster: Das Buch der Erinnerung

 
 
 

 
 
Im neuen Blog ist Alles noch ziemlich chaotisch. Ich muss mich da erst noch zurechtfinden. Später sollte es mehrere Schwerpunkte beinhalten etwa China  ( Nachrichtenüberblick ) Links dazu und Anderes. Mal sehen.
Vorteil : Man kann es im Netz direkt editieren. Kommentare ! Der schwerfällige Upload per FTP entfällt.
Information at your fingertips
Die Diarys kommen dann demnächst ins Archiv.
Diary 1 vom 11.3.-21.3.2002
Diary 2 vom 15.4.-17.4.2002
Diary 3 vom 22.6.-17.7.2004
Diary 4 vom 05.8.-25.8.2004
Diary 5 vom 18.9.-17.9.2004
Diary 6 vom 21.10.-04.11.2004
Diary 7 vom 09.11.-03.01.2005
Diary 8 vom 19.01.-19.04.2005

 
 

 
 
Mattias - ein Bericht

Wenig bekannt ist, dass Christobal Colon, alias Christoph Colombo in seinen Jugendjahren bis nach England reiste. Eine Eintragung des schreibseeligen Entdeckers führt sogar noch weiter:

"Ich segelte hundert Meilen jenseits der Insel Tile, deren nördlicher Teil sich auf dem 73. Grad nördlicher Breite befindet. Zu dieser Insel, die so gross ist wie England, fuhren die Engländer mit ihren Waren, vornehmlich jene aus Bristol."
 
 
 

 
 
Oudeis und Polyphemus

"Weiterhin fuhren wir über das Meer mit bekümmertem Herzen. Zu den Kyklopen gelangten wir jetzt,
den rechtlosen Frevlern, die sich auf die unsterblichen Götter verlassen und weder
pflanzen und säen noch pflügen mit ehrlicher Arbeit der Hände.
Alles sprießt auf bei ihnen ohne Säen und Ackern, Weizen und Gerste und Weinstöcke,
die in üppigen Trauben Wein hervorbringen; Zeus bewässert ihn für die Kyklopen."
(Homer: Odyssee, 9. Gesang )
 
 
 

 
 
King Corax

Es gibt viele Arten von Rabenvögeln, die in verschiedenen Teilen Europas unterschiedlich häufig auftreten.
In Berlin, am Bahnhof Zoo sieht man viele Nebelkrähen - eine Abart der Rabenkrähe -, an der niederländischen Küste Dohlen und Elstern und in den Kleinstädten von Wales fast ausschliesslich Dohlen.
Einen vom Stamme der Corviden wird man aber schwerlich auf zufälligen Streifzügen begegnen.
Den mächtigen Raben selbst - corvus corax.
 
 
 

 
 
Buchbesprechungen

Hier wird u. A. Richard Powers "Galatea 2.2" besprochen. Die Ziffern hinter dem Titel beziehen sich übrigens auf den Usus von Programmierern einen Programmrelease anzudeuten. Jede Zahl vor dem Punkt bedeutet massive Programmänderungen. Die Ziffern hinter dem Punkt bedeuten weniger eingreifende Änderungen. Vielleicht ein bisschen spät dieses Buch zu besprechen. But so what. Es hat immer noch nicht genügend Leserinnen und Leser. In der nächsten Zeit kommen wieder ein paar neue Besprechungen hinzu. Bis dahin habt Geduld oh Leser.
 
 
 

 
 
Schlechte Gewohnheiten
und
Das Gedächtnis des Films
Filmessays von Rainer Wiessner

Selbst dem erfahrendsten Stammgast einer Metro-Linie wird der schönste aller in französischer Sprache geschriebenen Sätze entgehen, der noch bis vor wenigen Jahren auf den Türscheiben der Waggons zu lesen stand: "Le train ne peut partir que les portes fermées" - Der Zug kann erst abfahren , wenn die Türen geschlossen sind.
"Die Racinesche Vollkommenheit dieses Alexandriners, dem das stumme e am Ende eine verlängerte Schwingung verleiht, entzückte unseren Lehrer", schreibt Augé."
 
 
 

 
 
Landschaft kopfumschlossen
Abschweifungen über ein kulturelles Phänomen

" Die Sinnlichkeit, (...) - gibt nur Vielheit, > sensus dat pluralitatem < (...). Ich sehe durch die Sinne niemals Begriffliches, niemals Ideen, niemals Gattungen, ich sehe nur hic et nunc, das Hier und Jetzt, und immer geteilt, hier eine Nase dort eine Augenbraue, hier eine Tür und dort eine Lampe und hier diese Decke; das Deckenhafte sehe ich mit den Sinnen nicht. In der Schau sehe ich es, aber nicht mit den Sinnen. "
Ernst Bloch
(in den "Leipziger Vorlesungen" über Platons Theaitet.)
 
 
 

 
 
Felix Arabia
Eine unvollendete Farce

" Glückliches Arabien, voll wohlriechender Myrrhe und wirksamen Balsamen, auch voll mit arabischem Mocca, dem besten Kaffee der auch unter Freunden nicht unter 2000 Rial pro Kamelsack abgegeben wird, und über und über voll mit verschleierten Yemenitischen Frauen, die nächtens von schwarzen Porzellanschuhen träumen, die man im Paradiese trägt. (...)."

aus: "Memories of Southern Arabia, Diana Dodds ( bisher unveröffentlichtes Manuskript )
 
 

 
 
Die Melancholie der Schneider
Ein bisher unübersetztes Essay von Charles Lamb

Über Charles Lamb, einem der Väter des englischen Kurzessays existiert in der deutschen  Wikipedia noch kein Eintrag. Jedoch im englischen Wiki.  Hatte mir den kompletten Lamb mal als dicke, uralte Schwarte aus London mitgebracht. Axel Hacke oder Martenstein in der ZEIT - natürlich auch Max Goldt oder Harry Rowohlt - sind wohl seine witzigeren, ungezogeneren Enkel. Will ich einfach so mal in den Raum stellen. Interessante Sache das übrigens. Wie kann man etwas per Sprache "in den Raum stellen" ? Welcher Raum ist damit gemeint. Der Abstellraum ? ( 5 Quadratmeter ), das gesamte Universum oder der metaphorische Raum ( 0 Quadratmeter ) ?  Keine Ahnung.